Oli Dorn

Oli Dorn

Oli, Du bist das neueste Mitglied im Sunlight-Team. Wie fühlt es sich an? 

So was von richtig! Mein T68 ist der Wahnsinn, aber auch Teil des Racing Teams zu sein, ist ein tolles Gefühl. Es ist ein erfolgreicher Trupp, jung und frisch und er verkörpert den Lifestyle, den ich lebe. Es geht uns allen um das Freiheitsgefühl und das Abenteuer. Wir wollen das Leben so intensiv erleben wie nur möglich. Manche haben ja die Vorstellung, dass wir herumreisen und in den Tag hineinleben. Das ist so gar nicht der Fall.

Sondern? 

Unser Leben ist nicht larifari. Wir lassen uns nicht ziellos treiben. Wir arbeiten alle professionell und hart, aber eben mit wahnsinnig viel Leidenschaft für das, was wir tun. Wenn man so möchte, dann gehen wir auf Reisen mit einem klaren Ziel vor Augen. Und das ist das beste Gefühl der Welt.

Und Ziel Deiner Reise war und ist das Sportlerleben? 

Das ist meine Bestimmung, absolut. Seit ich denken kann, wollte ich Sportprofi werden. Ich habe einiges ausprobiert, aber Radfahren war einfach besonders. Kaum saß ich auf dem Sattel, habe ich alles um mich vergessen. Ich glaube an Schicksal und an den festen Willen. Wenn ich etwas wirklich möchte, dann tue ich alles dafür.

Du bist jetzt super erfolgreich als Enduro-Mountainbiker unterwegs. Wie sehen Deine Ziele aus? 

In diesem Jahr will ich mir auf jeden Fall den Gesamtsieg der Rennserie Trail Trophy sichern und es sieht auch ganz gut aus. Außerdem fahre ich noch ein paar Stopps der Enduro World Series und mein großes Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren Deutscher Meister zu werden. Bei meiner ersten Teilnahme dieses Jahr bin ich Fünfter geworden. Das war okay, aber jetzt möchte ich aufs Podest und am Liebsten natürlich aufs Oberste.

Du reist dann mit Wohnmobil von Rennen zu Rennen? 

Ja und das ist für mich das beste Set-Up überhaupt. Ich muss nicht Aus- und Einchecken, ich habe direkt am Startgelände meinen Ruhepol, in den ich mich zurückziehen kann, ich schlafe in meinem Bett und ich kann meine Rituale durchziehen und mir mein eigenes Essen kochen. Das ist sehr wichtig für mich, weil ich vor Rennen schon immer recht nervös bin – ohne das geht’s auch gar nicht. Aber es ist so viel besser, wenn ich eine Umgebung habe, die mir Sicherheit vermittelt. Und meine Menschen...

Meinst Du Deine kleine Familie? Reisen Freundin und Sohn etwa mit? 

Natürlich. Mein T68 ist nicht nur mein Rennmobil, sondern auch unser Familienmobil. Es ist so unglaublich toll, Lisa und Nino bei mir zu haben. Beim Training oder im Wettkampf drehe ich voll auf und dann rolle ich vor meinem Haus aus und habe meine Familie da. Schöner geht’s nicht. Sie sind in der Zwischenzeit wandern und haben ihren Spaß und dann kochen wir gemeinsam.

Das klingt nach einem Traumleben?! 

Das ist es. Natürlich ist es harte Arbeit und alles andere als ein Dauerurlaub. Was alles zu einem Leben als Profi und Fotofahrer zählt, sieht man ja gar nicht. Aber ich hänge mich gerne rein, weil ich fest davon überzeugt bin, dass es das Richtige ist. Mit Familie läuft alles noch besser, weil sie eine große emotionale Stütze sind. Unser Hund Balu ist übrigens auch dabei.

Das klingt aber nach einem großen Wohnmobiltier... 

Nein, überhaupt nicht. Nur sein Gesicht erinnert sehr an Balu den Bären. Aber er ist ein Australian Shepard, der mit mir auf den Trails Vollgas gibt. Er hat einen solchen Bewegungsdrang. Mein Sohn scheint übrigens auch ein aktiver zu sein... Aber wenn Balu und Nino im Wohnmobil sind, dann werden sie sofort ruhig und schlummern vor sich hin. Anscheinend ist der T68 auch für die beiden ein Ruhepol.

Was hast Du sonst noch an Bord außer Windeln und Napf? 

Das Übliche: 4-5 Fahrräder, Grill und Kinderwagen in der Garage. Mein ganzes Equipment, Kochutensilien – ach, einfach alles.

Was schätzt Du am T68 besonders? 

Das klingt vielleicht komisch, aber ich liebe es, dass alles so logisch ist. Man denkt die ganze Zeit: Ha, ja genau! Es hat alles seinen Platz, du hast hinter dem Sitz USB-Anschlüsse, du hast die gemütliche indirekte Beleuchtung und dann sieht es auch noch megageil aus.

An den Weitgereisten: Wo sollten wir unbedingt mal hinfahren? 

Es gibt so viele Orte... Aber ich mag die Kombination aus gutem Essen, entspannten Menschen, toller Landschaft und guten Bike-Möglichkeiten. Also, die Ligurische Küste – von Genua bis Nizza ist es wirklich wunderschön. Pontresina ist ein Traum, genauso wie das Aosta-Tal, Canazai und Verbier. Oder auch Elba und Sardinien...

Vielen Dank, Oli. Und viel Erfolg – hol Dir die Trophy!