Guido war schon motorsportverrückt als er auf BMX und MTB so ziemlich alles gewann, was man international gewinnen kann. So zog bei ihm auch das eBike in den (riesigen) Fuhrpark, als andere noch über die Bikes mit Antrieb spotteten. Er gilt als einer der eBike-Pioniere weltweit. Für Sunlight ist er als Vielfahrer und anspruchsvoller Tüftler ein wichtiger Input-Geber für das Produktentwicklungsteam.
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Guido, wie viel Kilometer bist Du mit Deinem Alkoven letztes Jahr gefahren?

GUIDO So ziemlich genau 32.000 Kilometer. Wir sind wieder gut viel rumgekommen. Südspanien, Südfrankreich, wir waren aber auch viel in Italien und in der Schweiz.

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Jetzt fährst Du aber nicht nur mit Deiner Familie, sondern auch viel allein — wieso brauchst Du bitte einen A 70?

GUIDO Ich habe immerhin einen kompletten zweiten Hausstand an Bord und der ist bei mir recht umfangreich. Mein Hausstand bedeutet eben nicht nur Unterhosen, Shirts, Shorts und Zahnbürste. Das ganze Equipment braucht wirklich viel Platz. Ich habe einige Helme, zig Protektoren und Schuhe. Aber vor allem hat der A 70 die große Heckgarage — und die ist für mich einfach perfekt.

Bei Dir parken in der Heckgarage wie viele eBikes?

GUIDO Das kommt drauf an. Fünf, sechs Stück haben da schon Platz, aber ich habe meistens zwei dabei und dann noch meine Motocross-Maschine. Dann habe ich noch genügend Platz für die Werkstatt und das Ersatzteillager mit Laufradsatz, Reifen, Schläuchen, Schaltauge etc.

»Feuer machen, Markise raus, Stuhl und Tisch hinstellen — das ist doch perfekt zum runterkommen und genießen.«

Kein Wunder, dass Du das brauchst — als Downhill-Profi mit Vorliebe für harte Strecken hast Du wahrscheinlich einen entsprechenden Verschleiß.

GUIDO Das meint man immer, aber das ist gar nicht so. Eigentlich zerstöre ich relativ wenig, weil ich ein recht sauberer Fahrer bin. Letztes Jahr bei der Downhill-Weltmeisterschaft in Andorra habe ich nicht einmal einen Plattfuß gefahren. Meistens machen die Amateure mehr kaputt als die Profis. Wer Rennen fährt, der muss einen sauberen Stil und eine saubere Linie fahren. Sonst holst du keine Medaillen, sondern eben kaputte Teile — auch kaputte Körperteile.

Bist Du auch in Sachen Wohnmobil ein sauberer Typ — weil dreckig ist der Bike- und Motocross-Sport schon, das kannst Du nicht leugnen?!

GUIDO Naja, penibel bin ich nicht und die Klamotten liegen irgendwie rum im Schrank, aber eine Schlammschlacht will ich nicht in meinem Alkoven. Wenn ich verdreckt und verschwitzt von der Strecke komme, dann hänge ich die Klamotten zum Trocknen in der Heckgarage auf. Die ist ja beheizbar und da können sie in Ruhe trocknen. Das ist perfekt, auch für die Schuhe und Protektoren.

Die Heckgarage hat es Dir generell angetan …

GUIDO (Lacht) Das stimmt. Jetzt hat sie inzwischen auch eine Steckdose, so dass ich meine eBikes direkt aufladen kann. Das war letztes Jahr mein Input an die Produktentwickler und schon ist sie drin. Ich mach mir meinen Alkoven wie ich will … Nein, ernsthaft: Die Zusammenarbeit mit dem Sunlight-Team ist schon super. Ich bekomme nicht einfach ein Wohnmobil, um damit durch die Welt zu reisen und Logo zu zeigen. Es geht tatsächlich darum, als motorfanatischer Vielnutzer zu testen und ehrliches Feedback zu geben.

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Welche anderen Details am Alkoven machen Dein Leben leichter?

GUIDO Ach, Kleinigkeiten genieße ich immer sehr. Die USB-Lademöglichkeit am Tisch, zum Beispiel oder die indirekte Beleuchtung. Sie schafft eine richtig romantische Stimmung — nur hilft mir das nix, wenn ich alleine ohne meine Frau unterwegs bin. Aber schön ausschauen tut’s schon.

Und Gemütlichkeit strahlt es aus. Und Du bist zwar extrem schnell auf den Strecken unterwegs, aber sonst schon sehr der Genusstyp, oder …

GUIDO Ich mag’s gemütlich, absolut. Ich habe immer meinen Kaffee und Milchschäumer dabei und nehme mir auch die Zeit, frisch zu kochen. Ich schaue nicht wirklich akribisch auf meine Ernährung, aber ich schaue darauf, dass es mir schmeckt. Vor allem grille ich extrem gern. Der Grill ist immer dabei, so wie auch die Feuerschale und Holz. Feuer machen, Markise raus, Stuhl und Tisch hinstellen — das ist doch perfekt zum runterkommen und genießen.