Die perfekte Winterflucht: Ab nach Spanien

Follow the Sunlight: Mit Camper & Bike nach Spanien im Winter

Carola Favoino war eine der großen Downhill-Nachwuchstalente Italiens. Heute mit Mitte Zwanzig lebt sie ihren Entdeckerdrang aus, bereist die Welt und fährt für das Team Propain Freeride-Rennen. Von ihrer letzten Winterflucht nach Spanien mit dem CLIFF X 600 RT hat sie 7 Spots und Tipps, To-dos und Must-eats mitgebracht.

 

Am Anfang stand die simple Idee dem Winter zu entkommen und der Sonne zu folgen. Während Europa größtenteils in einem kalten Grau verschwand, lockte Spanien mit blauem Himmel, staubigen Trails, salziger Luft und schönen, langen Tagen draußen.

So zog es mich nach Katalonien – einem Ort, an dem alles so fein zusammenkommt: Biken, Kultur, Essen, Strand und Meer. Für mich der perfekte Mix aus Training, Städte erkunden, an mir arbeiten – und trotzdem genug Zeit haben, um nach einem langen Tag auf dem Bike entspannt beim Kaffee zu sitzen.

1. Fahr dorthin, wo die Community ist (nicht wo die Campingplätze schön sind)

Wenn du zu Bike Spots wie La Poma, La Sorrera oder dem 4Riders Bikepark fährst, solltest du keine hübschen Campingplätze erwarten. Statt Lichterketten und Infinity-Pools gibt es da nämlich Hacken, Schaufeln, schmutzige Stiefel und viel Leidenschaft. Hier hast du eine Bike-Community, die dich offen empfängt. Coole Leute, die fürs Biken und Trail-Bauen leben und mit denen du sofort eine Connection aufbauen kannst. Manchmal sind die besten Campingplätze eben nicht schön – dafür liegen sie nah an den Jumps.

 

 

2. Sag Ja (si!) zu lokalen Ridern

Was mich an dieser Region am meisten begeistert sind die Menschen. Die spanische Bike-Szene ist unglaublich offen, positiv und leidenschaftlich. Alle lieben den Sport und haben den größten Spaß bei allem, was mit dem Biken zu tun hat. Ihr Lächeln ist breit, ihre Laune top. So kommst du als Fremde und am Ende des Tages bist du Teil der Crew.
Egal woher du kommst, egal welche Sprache du sprichst, das ist alles völlig egal – Biken verbindet.

3. Kombiniere dein Training mit Strandtagen (ja, auch im Winter!)

Harte Trainingstage brauchen richtige Regeneration – und Katalonien liefert wirklich. Nach Dirt-Jump-Sessions und Downhill-Runden gibt es nichts Besseres, als direkt an den Strand zu fahren. Die Balance aus hart pushen und dann so schön runterkommen ist einfach ein Traum. Winter-Strandtage in Spanien bedeuten:

 

– Sonne ohne Menschenmassen
– entspannte Spaziergänge am Meer
– salzige Haare und müde Beine
– und dieses Gefühl, das einem nur das Meer gibt.

4. Ab nach Barcelona für Kultur und Kalorien

Auch der beste Bike-Trip verdient einen Ruhetag – und Barcelona ist der perfekte Ort dafür. Bike abstellen, Kaffee holen und sich in der Stadt verlieren: an Gaudís verrückter Architektur vorbeischlendern und sich durch Tapas-Bars futtern. Patatas Bravas, Churros, Kaffee, repeat. Ein voller Magen und müde Beine sind eine Traum-Kombi.

5. Iss wie ein Local

Spanien ist nicht der Ort, um Kalorien zu zählen. Das Einzige, was du von deiner Liste streichen solltest, sind Diäten! In Spanien zelebriert man das Essen. Eine Liste an Must-eats:

 

– Patatas Bravas (eh klar)
– Croquetas de Jamón Serrano
– Bocadillos aus winzigen Bars
– Churros mit heißer Schokolade

 

Und die fixe Regel gilt: Das Essen schmeckt immer besser, wenn man es sich vorher auf dem Bike verdient hat…

6. Dinge, die du NICHT tun solltest!

Jede gute Liste braucht einen Not-to-Do-Teil:

x Erwarte keine Luxus-Campingplätze in der Nähe von Hardcore-Ride-Spots
x Hetz dich nicht auf deinen Rides – Locals fahren mit Flow, nicht mit Stress
x Plane Ruhetage ein, dein Körper wird es dir danken
x Bleib nicht nur an einem Ort – erkunde ein bisschen
x Auch im Winter: vergiss die Sonnencreme nicht…

7. Komm wegen der Sonne, bleib wegen des Vibes

Ich bin nach Spanien gefahren, um dem Winter zu entkommen, aber ich bin wegen dem Vibe geblieben. Die Wärme steckt nicht nur im Wetter, sondern in den Menschen, der Bike-Kultur und dem Lebensrhythmus. Diese Reise hat mir wieder gezeigt, warum ich es liebe, mit meinem Bike zu reisen: Freiheit, Einfachheit, neue Freunde – und ein Zuhause auf Rädern, das dir erlaubt, dem Sommer zu folgen, wo immer er sich versteckt.

 

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