Die mystische Magie der Färöer

Mit dem IBEX durch mystische Landschaften und raue Küsten
Der IBEX 4x4 von der Seite auf einem Kiesplatz auf den Faröer.
Seitlicher IBEX auf einem Kiesplatz am Meer und dahinter eine grüne Felslandschaft.

Der Freiburger Outdoor- und Reisefotograf Long-Hong Huang (@long.explorer) ist bekannt für seine spektakulären Bildkompositionen. Mit unserem IBEX erkundete er die Färöer Inseln – und berichtet von der tosenden Brandung und rauschenden Wasserfällen, von steil abfallende Felsküsten und Aussichten, die schwindlig machen.

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Auf den Faröer der IBEX und dahinter das Meer

400 Kilometer Luftlinie sind es nach Schottland, 470 gen Norden nach Island und 630 km nach Norwegen. Von Dänemark, also von dem Königreich, dem sie als autonomer Teil zugehörig sind, sind es zu den Färöer 1.000 Kilometer. Mit der Fähre allerdings noch einige Meilen mehr. Drei Kalendertage ist man unterwegs, bevor sich die 18 Vulkaninseln im Sonnenaufgang aus dem Meer schälen.

 

Oktober ist der niederschlagreichste Monat – in einem Archipel, das statistisch im Jahr auf gerade einmal 30 Sonnentage kommt. Temperaturen, die selten in zweistellige Regionen klettern. Warum bricht man in dieser Zeit auf in diese Abgeschiedenheit im Nordatlantik? Um sich zu spüren. Long-Hong Huang zieht es an Orte, die rau und ursprünglich sind.

Grüne Fels- und Wiesenlanschaft auf den Faröer von oben und daneben das Meer.
Der IBEX auf einer nassen Straße entlang am Meer und dahinter geht die Sonne unter.
grüne Felsen in dem Meer der Faröer
Der IBEX steht an einer Klippe am Meer zwischen grüner Landschaft

 

Mich ziehen Orte an, in denen Landschaften auf ungewöhnliche Weise spektakulär sind und in denen Extreme aufeinandertreffen. Dazu gehören für mich karge nordische Regionen mit Fjorden, steilen Klippen und hohen Bergen, endlose Wüstenlandschaften und dicht bewachsene Dschungel, die undurchdringlich wirken, aber voller Leben sind.

 

Die Färöer ähneln landschaftlich Island oder Schottland, sind aber deutlich weniger weitläufig und man erlebt die Natur dort auf ganz andere Weise. Die Inseln sind kompakt und nah beieinander, sodass man schnell von einer zur nächsten kommt. Jede von ihnen hat ihren eigenen Charakter, und auf allen findet man so viele eindrucksvolle Orte und Perspektiven, dass man am liebsten alle fünf Minuten stehenbleiben würde, um die Ausblicke zu genießen und wirken zu lassen.

IBEX auf der Straße auf den Faröer und dahinter ein Wasserfall

Der Regen lässt die Wasserfälle anschwellen. Steil, voll und mächtig stürzen sie die Flanken hinab und tosen mit der Brandung um die Wette.

 

Fossá auf Streymoy ist der größte mehrstufige Wasserfall der Inseln. Wir sind über einen Pfad bis zur oberen Ebene geklettert, bis wir direkt vor dieser mächtigen Wand aus Wasser standen. Dort ist das Tosen so laut und intensiv, dass der Boden von den herabstürzenden Wassermassen vibriert, während der feine Nebel dich bei dem kalten Wetter in kurzer Zeit komplett durchnässt. Gleichzeitig spürst du diese enorme Kraft und wie klein du selbst in diesem Moment bist.

 

Im Oktober finden sich auf den Färöer kaum noch Touristen. Tiefe Brauntöne mischen sich in die leuchtend grüne Grasdecke. Die Schafe werden von der Weide geholt.

 

Man begegnet nicht vielen Menschen. Für mich vermittelt das ein Grundfreiheitsgefühl. Fünf Minuten und du bist aus der winzigen Hauptstadt heraus und mitten in den Bergen. Keine Bäume, eine wilde Weite, die offene See. Näher an der Natur kann man kaum sein.

Ein Mann steht auf einem Fels und dahinter ist ein Wasserfall
Felsen im Meer auf den Faröer
Der IBEX stehend auf einer Wiese und dahinter sind grüne Felsen und Wiesen
Der IBEX und dahinter das Meer
Durch die Färöer trägt sich eine mystische Magie, die einen so stetig umgibt wie die Wolken.
IBEX 4x4 auf den Faröer auf einer Wiese und dahinter das Meer.
Kleine Holz- und Steinhütten mit Moosdächern an einem kleinen See, umgeben von grünen Felsen auf den Faröer.
kleine Holzhütte an einer Klippe am Meer.
Blick aus der Fronschreibe des IBEX auf das Meer und grüne Landschaft an den Klippen

Wie hineingetupft in die Landschaft tauchen die traditionellen Holzhäuser mit ihren Grasdächern auf. Eine Kulisse wie aus einem Fantasy Film. Durch die Färöer trägt sich eine mystische Magie, die einen so stetig umgibt wie die Wolken.

 

Aber die Färöer sind auch „the land of maybe“ – weil das Wetter einfach unberechenbar ist. Es lohnt sich also auch im stürmischen Regen loszuziehen. Die Chancen stehen gut, dass es aufreißt. Wenn auch nur kurz. Die letzten Tage verschwanden die Wolken tatsächlich und wir hatten von den Klippen von Trælanípa auf Vagar einen surrealen Blick über das Meer auf einen See – und kilometerweit entlang der Klippen in Richtung Nordosten. Dort erlebten wir einen der unglaublichsten Sonnenuntergänge – gefolgt von Nordlichtern. Als hätte diese mystische Welt zum Abschluss einen Gruß an uns parat…

 

Ersatzrad an dem Heck des IBEX.
Der IBEX steht bei der Dämmerung an einer Klippe am Meer und im Innenraum sind die Lichter an.
IBEX auf den Faröer von oben
Ein Mann steht mit einer Kaffeetasse an den Klippen mit Blick auf das Meer. Von dem IBEX sind die Hecktüren geöffnet.
Blick auf das Meer durch das Heck von dem IBEX
Küche und Bett in dem IBEX mit eingeschalteten Lichtern.
Auf dem Tisch in dem IBEX liegt eine Kamera, eine Landkarte und ein Buch. Der Fahrersitz ist zu der Sitzgruppe gedreht.
IBEX auf einem Pfad und dahinter das Meer

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