Camping-Trip zur Tour de France: Der beste Frankreich-Urlaub ever?

6 Tipps für ein perfektes Tour de France-Erlebnis

Das Hamburger Kult-Radkollektiv Rad Race (mit Shops, Events, Podcast, Community und einiges, einiges mehr) war mit ihrem SUNLIGHT Camper Van auf der Tour de France und der Tour de France Femmes. Warum der „absolut wahnsinnige“ Camper-Trip de Tour nicht nur bei Radsport-Nerds auf der Bucket List stehen sollte und wie man das Ultimative aus dem Erlebnis herausholt erzählen Paulin Rodenstock und Jakob Flanderka hier.

Einmal im Leben – mindestens!

Für uns beide war das Live-Erlebnis der Tour de France und der Tour de France Femmes eine Premiere. Man kennt ja die Szenen aus den TV-Übertragungen, aber was dann vor Ort tatsächlich abgeht, das kann man sich nicht vorstellen. Die Vibes, die vielen Menschen aus allen Nationen, diese riesige Party…

 

Das ist so spektakulär, das muss man einmal erlebt haben – mindestens einmal. Wir hatten Zweifel, ob es sich einfach auf diese wenigen Sekunden konzentriert, die das Feld an einem vorüberzieht. Aber dann wurde uns bewusst, wie viel mehr da rundum geboten und gefeiert wird.

„Da herrscht Ausnahmezustand, es gelten keine normalen Gesetze mehr. Und du bist da mittendrin…“

Highlight für Rennradfahrer: L’Étape du Tour

Wir waren jeweils ein Six Pack aus vier Rad Race-Mitarbeiter:innen und noch zwei Gewinner:innen aus der Rad Race-Community. Wir haben drei Etappen live verfolgt und sind dazu noch die Étape du Tour de France gefahren. Das sind Rennen, die Jedermann und Jederfrau ermöglichen, die Originalstrecke der Königsetappe zu fahren – und das ebenfalls auf Straßen, die für den Verkehr komplett gesperrt sind.

 

Bei den Männern waren es 170 km und 5.400 Höhenmeter, bei den Frauen 112 km und 3.000 Höhenmeter – wobei der Mont Ventoux mit seinen legendären 1.400-Höhenmetern erst auf den finalen 20 Kilometern kam. Für uns war das die krasseste Challenge in unserem bisherigen Rennrad-Leben. Aber wir haben es überstanden und es war ein absolut episches Erlebnis.

Der Ablauf: So viel mehr als nur ein Rennen

Aus den TV-Übertragungen hat man lediglich die Jubelmomente vor Augen, wenn das Feld am Zuschauer vorbeizieht. Was man nicht sieht:

  • Warten = Feiern: Wie man sich sofort mit wildfremden Menschen aus der ganzen Welt anfreundet, ins Gespräch kommt und gemeinsam zur „Wartezeit“ singend und feiernd verbringt.
  • Karneval mit Geschenken: Wie ein, zwei Stunden vor den Profis die Caravane publicitaire, eine vogelwilde Werbekarawane, die Strecke abfährt: Ein langer und völlig verrückter Zug an verkleideten Fahrzeugen, die wie im Karneval Produkte verteilen: Bandanas, Hüte, T-Shirts, Getränke – plötzlich ist man eingedeckt mit den einmaligsten Souvenirs. Und: Je lauter man die Kolonne abfeiert desto großzügiger sind sie beim Verteilen…
  • Vom Live-Stream zum Live-Erlebnis: Wie man gemeinschaftlich den Live-Stream verfolgt und dann diesen unglaublichen Übergang zum echten Live-Erlebnis hat. Surreal!
  • Unglaublich dicht dran: Wie man als Zuschauer den Tunnel bildet und aufpassen muss, dass man den Fahrern nicht zu nahe kommt. Du spürst regelrecht ihren Atem. Am Berg ist das Feld auch selten beisammen und du erlebst erst die Ausreißer dann die weiteren Gruppen. Es passiert so viel und danach steht man da und fragt sich: „Was war das gerade eigentlich?“
  • Top-Räder in Slow Mo: Wie es nach den Profis noch lange nicht zu Ende ist. Wer ein Auge für Material hat, der bekommt von der Kolonne an Begleitfahrzeugen in Slow Mo die Profiräder vorgefahren.
Die ultimative Tour de France-Strategie: 6 Tipps für Camper

1. Vorab genau recherchieren, wo man stehen möchte (und auch gut mit Camper stehen kann). Am besten an einem langen Anstieg, wo man die Profis schon eine gute Zeit vorher erlebt und sich eine Welle der Euphorie den Berg hochschlängelt.

 

2. Frühzeitig dort sein – Stau ist vorprogrammiert. Man sollte gut über zwei Stunden vorher seinen Platz eingenommen haben.

3. Scanne die Leute und du wirst schnell feststellen, wer besonders viel Spaß verspricht – unter anderem erkennbar an den kreativen Verkleidungen. Am Berg ist die Atmosphäre besonders gut.

 

4. Den Camper für einen perfekten Tag bestücken mit ausreichend Liegestühlen und vollem Kühlschrank.

 

5. Mindestens zwei, drei Etappen mitnehmen. Wir haben ganz unterschiedliche Etappen-Erlebnisse gehabt: Einmal am Berg in der vollen Eskalation. Einmal zwischen den Weinbergen, wo es deutlich ruhiger war, aber wir auch die Natur sehr genossen haben. Und dann standen wir im Ziel und haben realisiert, welche unglaublichen Dimensionen diese Rennen haben – und natürlich auch die überwältigenden Emotionen miterlebt.

 

6. Den Trip de Tour in eine Reise integrieren: Die Etappen eignen sich perfekt, um Teil einer größeren Reise zu sein. So kann man auch noch andere Original-Strecken für sich abradeln – oder einfach Frankreich genießen.

Schau dir gerne den Vlog für das komplette Erlebnis an!

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Der SUNLIGHT CLIFF X Camper Van mit Panormadach auf Tour im herbstlich grünem Wald.

CLIFF X

ab CHF 54'090Info

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