Egal, wie gut du organisiert bist – irgendetwas Unerwartetes passiert immer. Schlechtes Wetter, eine gesperrte Straße, eine falsche Abzweigung, wechselnde Schneebedingungen oder etwas ganz anderes. Im ersten Moment fühlt es sich an, als würden solche Momente deinen Trip ruinieren. Ein paar Tage später sind sie oft genau die Geschichten, über die du lachst. Das Reisen hat mich gelehrt, nicht mehr alles kontrollieren zu wollen und mich stattdessen besser anzupassen.
6. Allein im Nirgendwo zu übernachten, ist nicht immer so romantisch, wie es auf Instagram scheint
Online wirkt Vanlife stets idyllisch: Du allein an einem glitzernder See vor den Bergen im Sonnenuntergang. Dann wird es dunkel und plötzlich fühlt es sich ganz anders an, so allein zu sein. Ich habe gelernt, auf dieses Gefühl zu hören. Man kann mit Apps wie WikiCamps New Zealand Stellplätze checken, aktuelle Bewertungen lesen und einschätzen, wo die Nacht tatsächlich sicher erscheint. Manchmal habe ich es geliebt, völlig abgeschieden zu stehen. Dann war es mir wieder lieber zu wissen, dass da ein paar andere Vans sind. Beim Alleinreisen geht es nicht darum zu beweisen, dass du keine Angst hast. Es geht darum herauszufinden, womit du dich wohlfühlst.