
Caro, wie bist du zum Mountainbiken gekommen?
Ich bin in Mailand aufgewachsen – und da ist es ziemlich flach. Ich habe alle möglichen Sportarten ausprobiert: Fechten, Reiten, Skifahren. Aber mein Vater war in der Bike Industrie: Er hat das Gravitalia Squadra UCI MTB Team gemanaged und die Italienische Downhill-Serie organisiert. Da habe ich ab und an zugeschaut. Ich war dann aber doch schon 12 Jahre alt, als ich es in Châtel das erste Mal selbst versucht habe. Mehr oder weniger direkt ins Downhillen rein. Und ich erinnere mich noch genau, wie überrascht ich war, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass es körperlich so anstrengend sein würde. Eine Runde und ich war fertig.
Und dann bist du zu diesem großen DH-Talent geworden…
Naja, es war einige Jahre eher eine On-Off-Beziehung, bevor es ernster wurde. Meine Eltern haben mich nie gepusht, aber immer unterstützt. Als ich 17 Jahre alt war, zog dann mein Vater mit seinem Business – und mit uns als Familie – nach Finale Ligure um. Das hat mir natürlich einen enormen Push gegeben, weil du hier einfach das ganze Jahr über perfekt biken kannst. Was mich aber wirklich ins Biken reingezogen hat, war die Community. Ich habe Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen und alle haben mich mitgezogen und ermutigt.



















